Wichtiger Heimsieg! VfL Potsdam II ringt Chemie Guben 47:40 nieder!
Die Mannschaft des VfL Potsdam II ging durch Urlaub und Krankheiten etwas dezimiert in ein sehr wichtiges Heimspiel gegen den SV Chemie Guben 1990, das sich im Nachhinein als richtungsweisend im Kampf gegen den Abstieg herausstellen sollte. Potsdam begann mit Franke im Tor, der jedoch zunächst nicht den gewünschten Zugriff auf die Würfe der Gäste fand, sodass Guben früh in Führung gehen konnte. Das Trainerduo Hoffmann/Kapust reagierte schnell und nahm früh die erste Auszeit, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen und in der Abwehr wie im Rückzugsverhalten nachzujustieren.
In dieser Phase war es vor allem Till Oliver Steffen im Tor sowie ein stark aufspielender Philipp Presz, der im Rückraum immer wieder Lücken fand, und Len Berres, der vom Siebenmeterstrich wie aus dem Feld sicher verwandelte zu verdanken, dass der Vorsprung der Gubener sukzessive schwand. So gelang es den Potsdamern, Tor um Tor aufzuholen und den Rückstand bis zur Pause zu egalisieren. Zur Halbzeit stand ein 20:20-Unentschieden auf der Anzeigetafel .
Nach der Pause verpasste der VfL jedoch die Chance, erstmals in Führung zu gehen und lag stattdessen schnell wieder mit zwei Toren zurück. Doch die Mannschaft fasste sich ein Herz, erhöhte den Druck in der Deckung und nutzte Ballgewinne für das schnelle Gegenstoßspiel, sodass der Vorsprung der Gubener Schritt für Schritt reduziert und schließlich gedreht werden konnte. Die Gäste versuchten in dieser Phase immer wieder mit vermeintlichen Verletzungsunterbrechungen und langen Wechselphasen Zeit von der Uhr zu nehmen, was den Potsdamern jedoch wenig anhaben konnte, da sie ihr hohes Tempo über weite Strecken durchzogen.
Defensiv kassierte der VfL an diesem Tag zwar insgesamt zu viele Gegentreffer, doch im Angriff hatten die Potsdamer mit einem sehr gut aufgelegten Len Berres, einem durchschlagskräftigen Philipp Presz sowie Anton Schmidt und Louis Strauß die klar besseren Werfer auf ihrer Seite. Am Ende stand ein verdienter 47:40-Heimsieg, der im engen Tabellenkeller äußerst wichtig ist und der Mannschaft spürbar Rückenwind für die kommenden Aufgaben gibt.
In der nächsten Woche geht es nun zum Tabellenführer nach Finsterwalde, wo ein deutlich schwereres Auswärtsspiel wartet. Der Fokus in der laufenden Trainingswoche wird daher vor allem darauf liegen, die Abwehr weiter zu stabilisieren, um die hohe Offensivkraft auch gegen einen Topgegner in Zählbares ummünzen zu können.
Len Samuel Berres 12, Philipp Antoni Presz 10, Anton Schmidt 7, Louis Strauß 9, Rico Wieben 3, Marten Schümann 3, Finn Korthals 3
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