Gelungener Abschluss einer überragenden Saison der weiblichen E-Jugend!
Ein Tag, der in Erinnerung bleiben wird:
Am 22. März 2026 stand für die weibliche E-Jugend des VfL Potsdam im Adlerhorst in der Sporthalle im Kirchsteigfeld der letzte und entscheidende Heimspieltag an. Gegner waren der Märkische BSV Belzig und der HSV Falkensee 04 – und es ging um nichts Geringeres als die Meisterschaft in der Kreisoberliga, Spielbezirk C.
Schon vor dem ersten Anpfiff war die Anspannung greifbar. Spielerinnen, Trainerteam und die zahlreich angereisten Fans wussten, was auf dem Spiel stand.
Trotz aller Nervosität setzten die Mädchen ein wichtiges Zeichen: Mit bunten Socken erinnerten sie an den Weltdownsyndromtag und zeigten ihre Solidarität mit Menschen mit Down-Syndrom – ein bewegender Moment, der den Teamgeist einmal mehr unterstrich.
Dominanter Auftakt gegen Belzig
Im ersten Spiel des Tages gegen den Märkischen BSV Belzig zeigte der VfL Potsdam von Beginn an seine Klasse. Mit viel Tempo, schönen Kombinationen und konsequentem Abschluss setzten sich die Potsdamerinnen schnell ab. Bereits zur Halbzeit führten sie souverän mit 11:6. Auch in der zweiten Hälfte ließ die Mannschaft nichts anbrennen und baute den Vorsprung weiter aus. Am Ende stand ein deutliches 25:11 auf der Anzeigetafel.
Rechnerisch war damit bereits alles entschieden: Die Meisterschaft war den Potsdamerinnen nicht mehr zu nehmen. Doch das Team hatte noch ein weiteres Ziel vor Augen – eine perfekte Saison ohne Niederlage.
Krimi gegen Falkensee
Im zweiten Spiel wartete mit dem HSV Falkensee 04 ein deutlich stärkerer Gegner. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und hart umkämpftes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Die Potsdamerinnen hielten kämpferisch stark dagegen, auch wenn Falkensee körperlich überlegen war.
Zur Halbzeit stand es leistungsgerecht 7:7 – der Ausgleich gelang dem VfL erst mit dem Halbzeitpfiff. Auch in der zweiten Hälfte blieb es spannend bis zur letzten Sekunde. Drei Minuten vor Schluss lag Falkensee noch mit 16:14 in Führung. Doch die Potsdamer Mädchen mobilisierten ihre letzten Kräfte: In der 27. Minute fiel der Anschlusstreffer zum 16:15, und mit unbändigem Willen warfen sie noch einmal alles nach vorne.
Dann, in der 29. Minute, der erlösende Moment: Der Ausgleich zum 16:16! Beide Teams waren sichtlich erschöpft, als der Schlusspfiff ertönte.
Ungeschlagen zur Meisterschaft
Mit diesem dramatischen Unentschieden krönte die weibliche E-Jugend des VfL Potsdam ihre Saison – ungeschlagen und verdient als Meister der Kreisoberliga Spielbezirk C.
Nach dem Abpfiff brachen alle Dämme: Spielerinnen, Trainer und Fans feierten gemeinsam diesen historischen Erfolg. Besonders bemerkenswert: Die Mannschaft wurde erst kurz vor der Saison gegründet. Was dann folgte, gleicht einem kleinen Handballmärchen.
Mit Teamgeist, Leidenschaft und harter Arbeit haben die Mädchen eindrucksvoll bewiesen, welches Potenzial in der weiblichen Jugend des VfL Potsdam steckt. Diese Meisterschaft ist nicht nur ein Titel – sie ist ein starkes Signal für die Zukunft.
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